Feministische Perspektive

Wir erwarten uns nicht viel von dir, liebe Doro“. „Wir tun den Frauen keinen Gefallen mit einer Quote“. Zwei Aussprüche von den Spitzenpolitikern Söder und Merz, die ausdrücken, wie es um das Frauenbild und die Machtverhältnisse in diesen Parteien bestellt ist. Männer dominieren, während Frauen bewertet und nur nach dem Wohlwollen der Herren an Macht beteiligt werden.

Bei den Grünen läuft`s anders. Die Geschlechter agieren auf Augenhöhe. Das Frauenstatut, das sowohl Männer, Frauen wie diverse Menschen gleichermaßen teilhaben lässt, bewirkt, dass Angehörige aller Geschlechter selbstbewusst ihre Kompetenzen zum Ausdruck bringen können und der Umgang miteinander wertschätzend und kooperativ geschieht. Ein Urteilen, oder gar Aburteilen von Frauen seitens der Männer ist bei uns undenkbar.

Dies spiegelt sich auf der kommunalen Ebene in unserer Listenaufstellung wider. Unter den Top 10 der Stadtratsliste befinden sich 6 Frauen. Feminismus in der Politik zieht Entscheidungen nach sich, von der alle Geschlechter profitieren:

Wir sorgen für gerechte Bildungschancen, faire Entlohnung und Wertschätzung der Carearbeit, die zumeist von Frauen geleistet wird, die Öffnung von Frauenhäusern auch für FLINTA1, eine familiengerechte Stadtplanung, die Raum für die Menschen mit hoher Aufenthaltsqualität schafft. Wir kümmern uns darum, dass Wohnen bezahlbar wird, sich Kinder in der Nachmittagsbetreuung in einer fürsorglichen wie pädagogisch qualifizierten Umgebung wohlfühlen und entwickeln können. Wir übernehmen Verantwortung für die Sicherheit von Frauen durch ein Sicherheitskonzept für den öffentlichen Raum mit sicheren Wegen in der Stadt sowie der Einführung von Nachttaxis. Feministische Politik hat die Bedürfnisse aller Altersgruppen im Blick. Wir erkennen die Bedürfnisse auch der älteren Generation und sorgen für Rahmenbedingungen und Konzepte, die eine Teilhabe an der Gesellschaft auch bei Einschränkungen ermöglichen.

Unsere feministische Politik schafft den Perspektivwechsel hin zu den Bedürfnissen von Frauen und Familien und sorgt für Lösungen, die für alle Geschlechter spürbar und erlebbar sind. Das Selbstbewusstsein und die Kompetenz unserer Kandidatinnen können die Frauen unserer Stadtgesellschaft ermutigen, für ihre Interessen einzutreten und wird die Stadtratsarbeit durch die Präsenz von starken Frauen der Grünen Partei entscheidend prägen.

Autorin:

Dr. Siegrid Seißler

  1. FLINTA ist ein Akronym, das für Frauen Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen steht. ↩︎

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