Eine Einladung für den 8. März von Barbara Leininger, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat
Zugegeben, die Verlockung ist groß, sich zurückzuziehen und den Kopf in den Sand zu stecken: Klimakrise, politische Weltlage, die schwierige Finanzsituation der Stadt. Und manchmal ist es ja tatsächlich auch notwendig, sich ganz auf die persönliche Lage zu konzentrieren.
Jedoch Lebenssinn nur noch im Privaten zu suchen und nichts Gutes von der Gesellschaft zu erwarten? Politik den anderen überlassen, obwohl man die eigentlich gar nicht gut findet? So kann es jedenfalls nicht besser werden.
Was hindert uns eigentlich noch daran, selbst aktiv zu werden?
8. März: Da geht was! Den Kurs der Stadt mitbestimmen
Der 8. März könnte der Tag sein, an dem die Ingolstädter*innen entscheiden, sich nicht der Politikverdrossenheit anzuschließen, sich nicht in die eigenen vier Wände zurückzuziehen und nicht zu resignieren, sondern sich auf zu machen ins Wahllokal: Da geht was!
Was hat meine Stimme mit meinem täglichen Leben zu tun? Sehr viel: Wohnungen, die Gestaltung von Grünflächen, Tempo 30 und Verkehrsberuhigung, modern ausgestattete Kitas und Schulen, Sportstätten, kühlendes Stadtgrün zum Luftholen, kulturelle und soziale Angebote für alle, medizinische Versorgung, ÖPNV, Versorgung mit Strom und Wärme und Wasser, Abfallbeseitigung … – in all den Bereichen entscheidet Kommunalpolitik über den Kurs der Stadt und trägt die Verantwortung dafür, dass unser Leben in Ingolstadt gut funktioniert.
Gemeinsame Ideen entwickeln und selbst für ein gutes Leben im Viertel sorgen
Die Stimme abgeben und dann warten bis zur nächsten Wahl? Nein! Wir stehen für einen Politikstil, der Lust aufs Mitmachen über die Kommunalwahl hinaus macht.
Wenn Bürger*innen die Erfahrung machen, was sie alles zusammen bewirken können, fühlen sie sich verantwortlich und emotional verbunden mit den Ideen, den Menschen in Ihrem Stadtviertel.
Was also kann der/die Einzelne tun?
Einen Mitmach-Kalender für Initiativen und Organisationen (wie in Bonn Bonn4Future), mit dem die Vernetzung im Alltag besser gelingt, brauchen wir auch für Ingolstadt. Wir Grüne halten die Angebote der Stadtteilbüros auch in Zeiten klammer Kassen für unverzichtbar, wir wollen die Bezirksausschüsse und das Jugendparlament weiter stärken. Politisch aktiv können Sie, kann jeder sein auch in den verschiedenen Beiräten der Stadt: im Migrationsrat, im Inklusionsrat, im Klimarat, in Initiativen und Organisationen. Sorgen Sie selbst dafür, dass aus guten Ideen Wirklichkeit wird.
Machen Sie selbst Politik!
Wahlprogramme checken und Wählen gehen
Wahrscheinlich mögen Sie Ihre Stadt, vielleicht lieben Sie Ihre Heimatstadt sogar — dann geht es Ihnen wie mir. Auch wenn Sie manchmal was stört an Ihrer Stadt: Tun Sie etwas dafür, dass Ingolstadt liebenswert bleibt und noch lebenswerter wird. Damit gute Ideen in die Tat umgesetzt werden.
Gehen Sie Wählen. Wenn Ihnen die Grünen Ideen und unser Programm für Ingolstadt gefallen, dann geben Sie bitte uns Ihre Stimme. So können wir im Stadtrat anpacken.
Autorin:
Barbara Leininger